Innerhalb der ersten Monate nach dem Start konnte die Carsharing-Tochter von Daimler, Car2go, in der Hauptstadt nach eigenen Angaben 25.000 Kunden gewinnen. Nun wurde das Geschäftsgebiet nach einer Umfrage erweitert und die Flotte ausgebaut. Zu den 1.200 Car2go-Smarts gehören seit kurzem auch 16 Elektrofahrzeuge, die in einem Pilotprojekt getestet werden.

Ende April 2012 war Car2go mit einem Paukenschlag in Berlin gestartet, um den Vorsprung von Wettbewerber DriveNow, eine Tochter von BMW und Sixt, einzuholen. Seither standen den Car2go-Mitgliedern 1.000 Smarts in einem vergleichsweise großen Geschäftsgebiet bereit.

Nun hat Car2go das Geschäftsgebiet, in dem die Carsharing-Smarts angemietet und wieder abgestellt werden können, erweitert. Hinzugekommen sind Spandau City-Nord einschließlich der Pichelsdorfer Straße, weite Bereiche der Siemensstadt, Teile im Norden von Weißensee, weitere Teile von Friedrichsfelde Ost, Plänterwald, Adlershof, Britzer Garten, Lichterfelde-West bis S-Bhf Zehlendorf sowie Teile im Osten von Lichtenrade. Gleichzeitig wurde die Smart-Flotte auf 1.200 Fahrzeuge ausgebaut. Damit bietet Car2go gegenüber dem Hauptwettbewerber DriveNow, die derzeit rund 500 Wagen der Marken BMW und Mini im Angebot haben, ein deutlich größeres Angebot an Fahrzeugen und Nutzungsfläche.

Pilotprojekt mit Elektro-Smarts

Neu sind auch 16 rein elektrisch betriebene Smarts, die derzeit in einem Pilotprojekt am Potsdamer Platz getestet werden. Der Test bringt die Einschränkung mit sich, dass die Elektrofahrzeuge an festen Ladeplätzen abgeholt und auch wieder dort abstellt werden müssen – sozusagen stationäres Carsharing von Car2go.

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