Eines der größten Probleme bei der Nutzung von Carsharing-Angeboten in Berlin ist immer noch die Parkplatzsuche. Tagsüber innerhalb des S-Bahn-Rings einen Parkplatz zu finden, kann die Kosten für die Fahrt schon mal nach oben treiben.

DriveNow hat sich dieses Problems bereits angenommen und das Feature HandShake entwickelt, das einen fliegenden Wechsel von einem Nutzer zum anderen Nutzer ermöglichen soll.

Weitere Unterstützung könnte bald vom Staat kommen. Das Bundeskabinett beschloss am 21. Dezember 2016 das Carsharing-Gesetz. Damit stehen der Berliner Straßenverkehrsbehörde zwei Wege zur Unterstützung zur Verfügung:

Carsharing-Anbieter mit festen Stationen können reservierte Parkplätze im öffentlichen Straßenraum zugeteilt bekommen. Free-floaters könnten sich zusätzlich auf allgemein zugängliche Carsharing-Parplätze freuen. Ermäßigungen oder sogar die Befreiung von Parkgebühren für gekennzeichnete Carsharing-Autos wäre möglich

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks : "Carsharing ist eine Chance für nachhaltigere Mobilität in den Städten. Gerade junge Leute sind sehr aufgeschlossen gegenüber Carsharing. Diese Entwicklung wollen wir unterstützen. Mit dem Carsharing-Gesetz geben wir den Kommunen die Möglichkeit, Carsharing so zu fördern, wie es vor Ort am meisten Sinn macht. Das wird bisherige Geschäftsmodelle auf sichere Füße stellen und neue Geschäftsmodelle möglich machen."

Der Gesetzentwurf wird nun zur parlamentarischen Beratung dem Bundestag zugeleitet. Ziel ist es, dass das Gesetz noch im laufenden Jahr 2017 in Kraft tritt.

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