Vor einem Jahr berichteten wir über den Start vom Carsharing-Angebot von Hertz im Ausland. Jetzt steigt der Autovermieter auch in Deutschland in den Carsharing-Markt ein. Nach dem Motto “Klicken, Buchen, Losfahren” bietet der internationale Konzern nun auch in der Hauptstadt Fahrzeuge zur stundenweisen Anmietung an.
Derzeit gibt es 22 Fahrzeuge an 11 Standorten in Berlin. Fünf Stationen davon befinden sich in Mitte. Zur Verfügung stehen je nach Standort Autos der Fabrikate Nissan Pixo, Ford Focus und Mini. Die Stundenpreise von 4, 5,50 bzw. 6 Euro beinhalten Versicherung und Kraftstoff. Als Mitglied zahlt man zudem eine Jahresgebühr i.H.v. 75 Euro. Die Tagesraten entsprechen dem Preis für die ersten acht Stunden. Widersprüchlich hingegen sind die Angaben zur Kilometerpauschale. Einerseits heißt es auf der Website, die ersten 20 Kilometer an einem Tag seien grundsätzlich gratis, andererseits ist von 20 Freikilometern bei einer 24-Stunden-Buchung die Rede. Eindeutig ist nur, jeder weitere Kilometer kostet 0,17 Euro.
Zum Vergleich: Mit einem Mini vom Sixti Car Club, dem Carsharing-Pendant von Sixt, kosten 24 Stunden und 20 Kilometer 52 Euro – 4 Euro mehr. Ab dem 21. Kilometer spart man zwar 0,02 Euro gegenüber der Fahrt mit dem Mini von “Connect by Hertz”, aber das fällt kaum ins Gewicht. Bei einem kürzeren Anmietungszeitraum von beispielsweise vier Stunden ist das Sixti-Angebot mit nur 3 Euro pro Stunde und 0,15 Euro Kilometerpauschale jedoch deutlich günstiger, selbst wenn bei Hertz die ersten 20 Kilometer inklusive wären. Nach 20 Uhr berechnet Sixti sogar nur 1,50 Euro pro Stunde.
Es bleibt also abzuwarten, inwiefern Hertz die Preise auf diesem Niveau halten kann.



Hui, das scheint aber ganz schön teuer. Für einen Mini zahlt man wirklich 6 EUR pro Stunde? Mehr als für den Focus?
Und naja… die Jahresgebühr finde ich auch unpassend für ein Carsharing-Angebot.
Pro 24h-Anmietung sind 20 km frei. Nicht pro Tag, d.h. nicht bei Anmietungen unter 24h am Stück.
Die 20 Km sind pro Buchung frei! Das ist leider noch ein Fehler auf der Website, der umgehend behoben wird.
Mein Vorredner scheint nicht viel von einem Gesamtvergleich zu halten. Sonst wäre ihm wohl schon aufgefallen, dass im Unterschied zu anderen Carsharing Unternehmen bei Hertz im Schadensfall lediglich eine Selbstbeteiligung von 250 € besteht. Unpassend ist hier also lediglich das unbedachte Gemecker von Leuten mit Informationsdefiziten!
der vorredner ist auch von einem mitbewerber & dort kostet die reduzierung der selbstbeteiligung von 750 auf 350€ z.z. sogar 99€/jahr:
hui, das scheint aber ganz schön teuer.
vor allen dingen da neuerdings bei CbH bei häufigerer nutzung (mehr als 15x pro mitgliedsjahr) auch die nächste jahresgebühr wegfällt & im rahmen von aktionen, wie kunden werben kunden, etc., öfters auch die 1. jahresgebühr wegfällt.
(nein, ich bin nicht von CbH, aber kunde bei beiden & meist ist CbH günstiger bei meinem nutzungsverhalten.)
Klar, man muss schauen, was für seine eigene Nutzung am sinnvollsten ist. Beim Sixti Car Club kann ich mir immerhin aussuchen, ob ich die Reduzierung des Selbstbehaltes und damit eine Jahresgebühr haben möchte.
Dass bei CbH die Jahresgebühr bei intensiver Nutzung entfällt, ist mir neu. Hast Du da genauere Infos?
Ich nutze übrigens neben Sixti auch Connect by Hertz.
steht seit einiger zeit auf der startseite & evtl. auch im letzten newsletter:
Einfach die Jahresgebühr sparen!
Miete mehr als 15 Mal innerhalb von 12 Monaten und wir schenken Dir die Mitgliedsgebühr für das darauffolgende Jahr.
https://www.connectbyhertz.com/default.aspx
gilt auch für bestandskunden & auch aus der anfangszeit (founder tarif).