Das Berliner Carsharing-Angebot der Autovermietung SIXT wurde kürzlich um kleine Transporter erweitert. Damit reagiert das Unternehmen auf den Wunsch der Mitglieder, die sich in einer Umfrage mehrheitlich für die Einführung solcher Fahrzeuge ausgesprochen hatten. Bisher wurden drei Fahrzeuge vom Typ Peugeot Partner eingeflottet.
Mit diesem Schritt steigt Sixti in den Wettbewerb mit Spezialvermietungen wie Robben & Wintjes oder dem direkten Wettbewerber DB Carsharing ein, die ebenfalls stundenweise Transporter vermieten. Mit sechs Euro pro Stunde (zwischen 8-20 Uhr, sonst 1,50 Euro) zzgl. 17 Cent je Kilometer sind die Kleintransporter für den “Low-Cost-Anbieter” Sixti relativ teuer.
Zum Vergleich: DB Carsharing verlangt für einen Opel Combo, Renault Kangoo oder VW Caddy tagsüber 5,90 Euro zzgl. 17 Cent. In anderen Fahrzeugklassen unterbietet Sixti die Preise der Bahn. Bei Robben & Wintjes kostet ein “City Hopper” (beispielsw. VW Caddy) sogar nur drei Euro stündlich zzgl. Kraftstoff. Nach 100 Kilometern werden hier jedoch zusätzlich 11 Cent je weiterem Kilometer fällig. Für Transporte in der Stadt reicht das Inklusivangebot jedoch in der Regel aus. Anders als beim Sixti Car Club oder bei DB Carsharing ist die traditionelle Autovermietung aber natürlich unkomfortabler, da man die Fahrzeuge nicht direkt mit dem Führerschein oder der Mitgliedkarte öffnen und losfahren kann.


